Tanger - Mindestens 14 Bootsflüchtlinge sind beim Kentern ihres Bootes auf der Überfahrt von Marokko nach Spanien ums Leben gekommen. Die sechs Frauen, sechs Kinder und zwei Männer seien am Montag am Strand östlich der marokkanischen Hafenstadt Tanger angeschwemmt worden, teilten die örtlichen Behörden mit. Die Menschen seien vermutlich ertrunken, als ihr überladenes Schlauchboot gekentert sei. Bei den Opfern handelte es sich den Angaben zufolge vermutlich um Westafrikaner. Insgesamt seien zwischen 90 und 115 Menschen an Bord des Bootes gewesen, sagten Behördenvertreter weiter. Viele von ihnen hätten in relativ flachem Wasser trotz hoher Windstärken an Land schwimmen können. Rettungskräfte suchten nach weiteren Überlebenden und Opfern. (APA)