Wien/Singapur - Der Preis für Rohöl aus der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist zu Wochenbeginn weiter gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) aus den Förderungen des Kartells kostete am Montag im Durchschnitt 50,83 US-Dollar, wie das OPEC-Sekretariat in Wien am Dienstag mitteilte. Der so genannte Korbpreis für sieben wichtige Rohölsorten ist damit gegenüber Freitag um 11 Cent gestiegen.

US-ÖL billiger

Der US-Ölpreis ist am Dienstag nach deutlichen Kursgewinnen am Vortag im frühen Handel leicht gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) kostete 55,44 Dollar. Das waren 18 Cent weniger als zu Handelsschluss am Montag in New York. Am Montag war der Ölpreis noch um mehr als zwei Dollar gestiegen.

Der deutliche Anstieg am Vortag sei nicht durch die Fundamentaldaten gerechtfertigt gewesen, sagte Victor Shum, Analyst bei der Energieberatung Purvin und Gertz in Singapur. Dies sei der Grund für die nun zu beobachtende Korrektur.

Händler verwiesen zudem auf das Treffen der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) in der laufenden Woche. Am Markt wird eine Erhöhung der Förderquoten um 500.000 Barrel pro Tag erwartet. (APA)