Wien - Auf die Problematik der unterschiedlichen Behandlung von Frauen im ASVG-Bereich und bei den BeamtInnen sagte der Generalsekretär der Industriellenvereinigung, Lorenz Fritz, hier könne man Ungereimtheiten noch in dem in den Details auszuverhandelnden Reformpaket berücksichtigen. Konkret sieht der Regierungsplan vor, dass beispielsweise eine ASVG-Versicherte, die erst mit 61 Jahren in Pension geht, einen Bonus von drei Prozent erhält, während eine Beamtin, die "schon" mit 61 Jahren in den Ruhestand tritt, einen Abschlag (Malus) von eineinhalb Prozent bekommt. Wenn Beamtinnen hier benachteiligt würden, sollte man dies im Gesamtpaket aber berücksichtigen, so Fritz. "Man muss ja nicht drüberfahren". (APA)