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Alle fahren, keiner kommt voran: Nicht nur der Weg in den Urlaub birgt Probleme

Foto: APA/ BERNHARD GROSSRUCK
Kroatien, Italien, Griechenland: diese Länder führen laut ARBÖ die Hitliste der Urlaubsziele an, in die heuer die Österreicher mit dem eigenen Auto fahren werden. Der Weg an den Strand ist aber mit Baustellen gespickt. Hohe Wahrscheinlichkeit, in einer Blechschlange zu stehen, hat man neuerlich auf der Süd- und der Tauernautobahn. Beide Strecken werden derzeit ausgebaut, der Packabschnitt beziehungsweise der Tauern- und Katschbergtunnel sind die Nadelöhre. Auch der Lkw-Verkehr wird, nach dem Wegfall der Ferienreiseverordnung, heuer wachsen. Im Internet oder bei den Autofahrerclubs kann man sich über die beste Route informieren - und gleichzeitig nachschauen, welche Bestimmungen am Zielort eigentlich gelten. In Italien liegt die erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf Bundesstraßen beispielsweise bei 90 km/h, wer mit 110 erwischt wird, zahlt 148 Euro. In Kroatien herrscht Tempo 80, 100 km/h kosten aber nur 49 Euro. Und auf Malta darf man gar nur mit 64 km/h durch die Gegend gondeln. (moe, DER STANDARD Printausgabe 16.6.2005)