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Der Blick von der ISS zur Erde.

Foto: REUTERS/NASA TV
Moskau - Die Reste eines mit dem Müll der Internationalen Raumstation beladenen russischen Transportraumschiffs sind am Donnerstag in den Pazifik gestürzt. Ein Sprecher des russischen Kontrollzentrums, Waleri Lyndin, erklärte, der größte Teil des Raumschiffs sei beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre verglüht.

Der Rest sei um 4.05 Uhr Moskauer Zeit (02.05 Uhr MESZ) irgendwo zwischen Neuseeland und Südamerika im Meer versunken. Das Raumschiff war mit mehr als einer Tonne Müll von der ISS beladen worden. Am Freitag sollte das nächste Transportraumschiff zur ISS starten.

Foton-Labor in Kasachstan gelandet

Das Weltraumlabor Foton-2, das mit Experimenten der Europäischen Raumfahrtbehörde (ESA) und Russlands bestückt war, landete unterdessen am Donnerstag in der kasachischen Steppe, wie eine Sprecherin des russischen Kontrollzentrums, Vera Medwedkowa, sagte. Der Zustand der Sonde müsse aber noch geklärt werden. Sie war am 31. Mai ins All gestartet worden. An Bord waren mehr als 20 Experimente. (APA/AP)