Brüssel - Der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder forderte am Rande des Gipfels Entgegenkommen von allen Teilnehmern bei der Verhandlung um die EU-Finanzvorschau. "Bewegung muss von allen da sein", so der deutsche Regierungschef vor dem Beginn der Sitzung am Abend.

"Es kann keine Veranstaltung sein, die nur zu Lasten des Einen oder Anderen geht", so Schröder: "Wir sind gekommen, eine Einigung zu Wege zu bringen." Deutschland habe sich bewegt, "wir müssen das Gleiche von anderen auch erwarten. Wir hoffen, dass es gelingt, aber wir werden sehen."

Deutschland soll laut Diplomatenkreisen die Kompromissbemühungen des EU-Ratspräsidenten und Luxemburger Regierungschefs Jean-Claude Juncker aktiv unterstützt haben. diskutiert, soll vor allem den Nettozahlern entgegenkommen. (APA/dpa)