Die Bedienungsfreundlichkeit und Gebrauchstauglichkeit von Produkten zu optimieren soll für Unternehmen im Großraum Bodensee künftig noch leichter werden: In der Region Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein schließen sich Dienstleistungsunternehmen und Forschungseinrichtungen mit dem Schwerpunkt auf Usability Optimierung zusammen, um ihr Angebot für Wirtschaft und Industrie zu bündeln. Eine EU-Förderung unterstützt das Vorhaben.

Gründungs-Meeting

Das internationale Gründungs-Meeting fand diese Woche in der Fachhochschule (FH) Vorarlberg in Dornbirn statt. Das neue Netzwerk bietet eine Palette an Kompetenzen und verfügt über vielfältiges Branchen-Know-how, das von Software- und Web-Anwendungen über Büromöbel bis zur Lager- und Fördertechnik reicht. Der Nutzen des Usability Netzwerks für Unternehmen liegt für Netzwerk-Koordinator Prof. Guido Kempter von der FH Vorarlberg auf der Hand: "Schlechte Usability, also eine unverständliche, komplizierte und aus Sicht der Nutzer 'falsche' Funktionsweise von Produkten kostet dem Unternehmen Markenkapital und damit Profitabilität. Produkte mit guter Usability hingegen werden besser angenommen und bieten Unternehmen in hoch entwickelten Regionen eine gute Chance im globalen Wettbewerb erfolgreich zu agieren. Das Netzwerk ermöglicht es in Zukunft noch besser den Unternehmen maßgeschneiderte Dienstleistungen anzubieten."

Gründungspartner des Usability Netzwerkes sind das Unternehmen Ergonomie & Technologie GmbH in Zürich, das Forschungszentrum für Nutzerzentrierte Technologien der FH Vorarlberg, das Institut für Software-Ergonomie und Usability in Zürich und die Arbeitsgruppe Mensch Computer Interaktion an der Universität Konstanz.(Apa)