San Francisco - Dem kalifornischen Gouverneur Arnold Schwarzenegger droht offenbar eine Niederlage bei zwei der drei für November geplanten Volksabstimmungen über zentrale Elemente seines Regierungsprogramms. 42 Prozent der Wähler lehnten die von Schwarzenegger unterstützte Ausgabenbegrenzung unter anderem für die Schulen ab, teilte das Meinungsforschungsinstitut Field Poll am Mittwoch mit. Zudem wollten 46 Prozent dagegen stimmen, dass künftig pensionierte Richter und nicht wie bisher die Parlamentarier selbst die Wahlbezirke zuschneiden.

Beide Vorlagen würden von nur 35 Prozent unterstützt. Die Anteil der Unentschiedenen beziffert die Umfrage jeweils auf etwa 20 Prozent. Eine Mehrheit findet demnach dagegen der Vorschlag, die Probezeiten für Lehrer zu verlängern. 61 Prozent der Wähler wollen dafür, 32 Prozent dagegen stimmen, und sieben Prozent sind noch unentschieden.

Der Republikaner Schwarzenegger hat die Plebiszite anberaumt, nachdem er mit den Vorhaben im von den Demokraten dominierten Parlament gescheitert war. Erst am Dienstag hatte eine "Field Poll" sinkende Popularitätswerte für Schwarzenegger ermittelt. Seine Amtsführung werde nur noch von 37 Prozent der registrierten Wähler gebilligt. Im Februar lag die Zahl noch bei 55 Prozent. (APA/Reuters)