München - Der weltgrößte Rückversicherer Münchener Rück hat ein Aktien-Paket der Commerzbank verkauft und so die Beteiligungen im Finanzsektor weiter reduziert.

Die Münchener Rück habe 12 Millionen Aktien an institutionelle Anleger verkauft, sagte eine Konzernsprecherin am Mittwoch in München. Damit sei die Beteiligung an der Frankfurter Bank auf knapp unter 5 Prozent gesunken.

"Marktnahen Preis"

Die Aktien aus dem Bestand der Münchener Rück und ihrer Versicherungstochter Ergo wurden zu einem "marktnahen Preis" verkauft, wie die Sprecherin weiter sagte. Details über die Höhe des Erlöses wollte sie nicht nennen. Analysten gingen davon aus, dass bei dem Verkauf im Wert von rund 220 Mio. Euro unterm Strich ein Gewinn in niedriger zweistelliger Millionenhöhe übrig bleibt.

Die Sprecherin verwies darauf, dass die Münchener Rück seit längerem ihr Engagement in deutschen Finanzsektor reduziere. Der Rückversicherer hatte zuletzt ein Aktienpaket des Versicherungsriesen Allianz verkauft. (APA/AP)