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So manche Wasserstelle wird in Pakistan von Kindern umfunktioniert

Foto: APA/ KHALID TANVEER
Neu-Delhi - Die Rekordhitze in Südasien hat in den vergangenen zwei Monaten mehr als 390 Menschen das Leben gekostet. Die Behörden in den betroffenen Ländern Indien, Pakistan und Bangladesch rechneten jedoch mit einem Einsetzen des Monsun-Regens, der in der kommenden Woche Erleichterung bringen sollte.

Die Behörden erklärten, bei den meisten Opfern handle es sich um ältere oder arme Menschen, die sich nicht ausreichend vor den hohen Temperaturen schützen könnten. In Neu-Delhi, Punjab und Haryana stieg das Thermometer am Mittwoch auf 45 Grad.

Wasserknappheit

In einigen Orten in Nordindien wurde bereits das Wasser knapp. Hinzu kamen Stromausfälle, die die Pumpen lahm legten. In Haryana blockierten Einwohner am Mittwoch mehrere Stunden eine Hauptstraße, um gegen die Ausfälle zu protestieren. Die Behörden forderten die Menschen auf, angesichts der Hitze viel zu trinken, sich möglichst drinnen aufzuhalten und draußen den Kopf zu bedecken.

48 Grad in Pakistan Im benachbarten Pakistan stiegen die Temperaturen sogar auf 48 Grad. Innerhalb einer Woche erlagen mehr als 60 Menschen der Hitze. Die meisten erlitten einen Hitzschlag oder waren ausgetrocknet, wie die Gesundheitsbehörden erklärten. (APA)