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Angela Merkel mit einer "Merkel-Mass" der Stralsunder Brauerei

Foto: APA/dpa/Sauer
Frankfurt/Main - Unions-Kanzlerkandidatin Angela Merkel hat sich gegen eine große Koalition nach einer vorgezogenen deutschen Bundestagswahl ausgesprochen. "Mein gesamter Anspruch, es wirklich grundlegend anders zu machen", lasse sich mit einer großen Koalition nicht einlösen, sagte die CDU-Vorsitzende der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". "Eine große Koalition wird es nicht geben." Im Wahlkampf werde sie mit einem "Kompetenzteam" auftreten. Sie wolle kein Schattenkabinett vorstellen. Merkel zeigte "großes Verständnis" für den bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden Edmund Stoiber, der sich vorläufig nicht festlegen will, ob er sich in Berlin als Bundesminister engagieren will oder in München bleibt. "Ich habe mich 2002 auch als Parteivorsitzende keiner speziellen Verantwortung zuordnen lassen", sagte Merkel. (APA/dpa)