Wien - Bei den seit eineinhalb Jahren laufenden Verhandlungen um einen Kollektivvertrag (KV) für Universitätsbedienstete haben sich Gewerkschaft und Dachverband der Universitäten bei einer Gesprächsrunde am Freitag noch nicht über ein neues Laufbahnmodell für Uni-Lehrer geeinigt. Man sei aber "nur mehr sehr wenig voneinander entfernt", meinte der Vorsitzende der Hochschullehrer-Gewerkschaft, Richard Kdolsky, gegenüber der APA. Er hofft nun auf eine Einigung bei der nächsten Runde Mitte Juli.

Gehalt noch zu klären

Nach Klärung der großen Brocken Laufbahnmodell und Kündigungsschutz gilt es bis zum Abschluss des KV aber noch andere Punkte wie das Gehalt zu klären. Der endgültige KV soll dann bis Ende des Jahres vorliegen.

Nach In-Kraft-Treten des neuen Universitätsgesetzes (UG) Anfang 2004 soll mit dem KV, der zwischen Gewerkschaft einerseits und dem Dachverband der Universitäten als Arbeitgeberseite andererseits verhandelt wird, das Angestelltenrecht anstatt des bisher vorherrschenden Beamtendienstrechts Einzug halten. Seit dem 1. Jänner 2004 gilt für Neueintretende an den Unis grundsätzlich bereits das Vertragsbedienstetengesetz, allerdings ohne einheitliche Regelungen. (APA)