Klagenfurt - Einen traurigen Rekord verbucht Klagenfurt im Straßenverkehr: Die Lindwurm-Stadt führt im Vergleich der Landeshauptstädte bei den Personenschäden in Relation zur Anzahl der Einwohner. Die Kärntner Landeshauptstadt brachte es im vergangenen Jahr auf 9,6 Personenschäden auf 1.000 Einwohner und lag damit vor Graz (9,2) und Innsbruck (9,1) an der Spitze.

Die mit Abstand wenigsten Verletzten gab es in Wien mit 3,6 bezogen auf 1.000 Einwohner. Das geht aus einer vom Magistrat Klagenfurt vorgelegten Statistik, basierend auf Zahlen von Statistik Austria, hervor. Am zweitsichersten ist demnach die burgenländische Hauptstadt Eisenstadt mit 5,1 vor Bregenz mit 6,1 Verletzten pro 1.000 Einwohner. Es folgen Salzburg mit 7,1, St. Pölten (7,2) und Linz mit 8,5 Personenschäden.

Innerhalb Kärntens liegt die zweitgrößte Stadt, Villach, deutlich besser als die Landeshauptstadt: In der Draustadt wurden 2004 lediglich 5,7 Personenschäden auf 1.000 Bewohner gezählt.

Im vergangenen Jahr wurden in Klagenfurt 865 Verkehrsunfälle mit Personenschäden gezählt. Dabei wurden insgesamt 1.066 Menschen verletzt und sechs getötet. In absoluten Zahlen führt aber naturgemäß die Millionenstadt Wien, wo sich 2004 5.562 Unfälle mit Personenschäden ereigneten. 6.983 Menschen erlitten dabei Verletzungen, 43 starben. (APA)