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Nach einem leichten Rückgang in den vergangenen drei Monaten sind die Phishing-Attacken im Mai 2005 plötzlich wieder rasant gestiegen. Nach einer Analyse des englischen Managed-Service-Providers für die E-Mail-Sicherheit, MessageLabs , enthielt im Mai eine von 32,2 E-Mails einen Virus oder Trojaner. Das entspricht 3,12 Prozent aller gescannten E-Mails und bedeutet einen rasanten Anstieg um 33 Prozent im Vergleich zum April.

Phishing-Attacken

Das weltweite Spam-Aufkommen ist laut MessageLabs mit einem Anteil von 68,7 Prozent über die vergangenen drei Monate relativ konstant geblieben. Im Januar 2005 erreichten die Phishing-Attacken einen markanten Höhepunkt, schwächten über die Folgemonate aber wieder ab. Der Mai brachte nun ein Wiederaufleben dieser Bedrohung von bisher unerreichtem Ausmaß mit sich.

Zombie-Botnets

Die Experten von MessageLabs führen dies auf die ebenfalls markante Zunahme von Zombie-Botnets zurück, die für die Versendung gewaltiger Malware kreiert und benutzt werden, um den finanziellen Profit für die Cyber-Kriminellen zu erhöhen. Botnets sind Netzwerke kompromittierter Rechner, die über einen installierten Trojaner eingeschränkt ferngesteuert werden können. (pte)