Wien - Bei den Internet-Problemen während der Gemeinderatswahlen in Niederösterreich am 2. April hat es sich nicht um einen Hacker-Angriff auf den NÖ-Zentralcomputer gehandelt. Der Fehler sei durch eine Überbelastung des Web-Server der Landesregierung entstanden. Dies teilte die NÖ Landesregierung sowie die Novell Österreich GmbH in einer Aussendung am Donnerstag mit. Die vorhandenen Fehlerprotokolle lassen eine Klärung nicht zu, ob die hohe Zahl von Anfragen, die eine 15-fache Überbelastung gegenüber der Normalsituation hervorrief, "natürlich" oder durch einen gezielten Angriff hervorgerufen wurde. Tatsache sei, dass weder Daten noch Benutzerberechtigungen gelöscht oder verändert wurden. Auch hat es sich der Auswertung der Experten zufolge um keinen Hardware-Fehler gehandelt. Der Software-Konzern Novell Österreich und das Amt der NÖ Landesregierung treffen derzeit Maßnahmen, um das Auftreten dieser Fehlersituation in Zukunft zu verhindern. (APA)