Frankfurt - Der Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck hat im zweiten Quartal dank starker Arzneimittelumsätze und seines Flüssigkristallgeschäfts operativ mehr verdient als vor Jahresfrist. Damit lag Merck aber unter den Schätzungen von Analysten.

Der operative Gewinn habe um 14,9 Prozent auf 202,9 Mio. Euro zugelegt, teilte Merck am Donnerstag mit. Analysten hatten im Schnitt allerdings mit 219,1 Mio. Euro gerechnet. Der Konzern setzte im Quartal 1,482 Mrd. Euro um, ein Plus von 8,6 Prozent binnen Jahresfrist.

Ausblickend teilte Merck mit, das Unternehmen erwarte 2005 ohne die veräußerten Geschäftsteile weiterhin ein prozentual einstelliges Umsatzplus. (APA/Reuters)