Leoben - Am Dienstag hatten sich beide Klubs mit den ersten Saisonsiegen bemerkbar gemacht, im direkten Aufeinandertreffen war aber Leoben die klar bessere Elf und setzte den Aufwärtstrend mit dem höchsten Derbysieg gegen Kapfenberg seit dem KSV-Wiederaufstieg fort. Ausgerechnet der Ex-Kapfenberger Gerald Krajic war mit zwei Toren der Sargnagel für die Kapfenberger Falken, die nach dem Sieg über Tabellenführer Austria einen herben Rückschlag hinnehmen mussten.

Leoben war dank eines starken Mittelfeldes von Beginn an tonangebend, das 1:0 leitete aber der Kapfenberger Hopfer mit einem schrecklichen Rückpass ein, den Kozelsky dankbar aufnahm und einschoss. Dann wehrte Sidorczuk einen Kozelsky-Schuss ab, der heranbrausende Krajic hatte keine Mühe zum 2:0. Kapfenberg kam auch nach der Pause nicht in die Gänge. Krajic lenkte einen Freistoß von Kozelsky zum 3:0 ab, Aigner stellte dann mit einem Halbvolley sogar auf 4:0. Dabei hatte KSV-Tormann Sidorczuk sogar zwei, drei dicke Chancen der Leobener zunichte gemacht. (APA)

  • DSV Leoben - SV Kapfenberg 4:0 (2:0). Leoben-Donawitz, 1.400, SR Prammer.

    Torfolge:
    1:0 (8.) Kozelsky
    2:0 (27.) Krajic
    3:0 (70.) Krajic
    4:0 (83.) Aigner

    Gelbe Karten: Jovanovic, Harding bzw. Prettenthaler, Reiter, Saler
    Gelb-rote Karte: Reiter (75.)