Pasching - 14 Spiele ohne Sieg bedeuten im Fußball normalerweise zwei Dinge: Einen Abstiegsplatz und einen Trainerwechsel. Doch in Pasching gehen die Uhren anders. Der FC Superfund aus der Linzer Vorstadt ist zwar erneut im UEFA-Cup vertreten, doch nach dem Heim-2:2 gegen Sturm am Sonntag zum Abschluss der vierten Runde zur T-Mobile-Bundesliga weiter seit 6. April erfolglos. Vereins-Boss Franz Grad nimmt deshalb die Klub-Angestellten in die Pflicht: "Jetzt heißt es, in die Hände spucken."

Gegenüber der APA gab sich der Oberösterreicher aber in einer Frage eindeutig: "Ich habe den Vertrag von Georg Zellhofer nach langen Diskussionen verlängert. Da wäre es jetzt lächerlich, wenn ich am 1. August einen Trainerwechsel mache."

Doch gefordert sei selbst der Paschinger Erfolgs- und Langzeit-Coach. "Ich mache mir Sorgen. Wenn man seit 14 Runden nicht mehr gewonnen hat, dann muss man sich Gedanken machen. Unser Trainer ist noch nicht so abgezockt, er darf bei uns Fehler machen und bekommt die Zeit. Woanders wird nicht so lange zugewartet."

"Schurl" Zellhofer selbst hatte nach dem späten Ausgleich der Grazer, die dadurch weiter ungeschlagen sind, noch gemeint: "Wenn man in der Tabelle so tief steht, dann wird jeder Fehler sofort bestraft."(APA)