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Günther Weidlinger ist einer der rar gesäten Hoffnungsträger Österreichs in Helsinki.

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Helsinki/Wien - Mit der bescheidenen Hoffnung auf drei Finalteilnahmen reist das österreichische Aufgebot zu den X. Leichtathletik-Weltmeisterschaften im Olympiastadion zu Helsinki (6.8. - 14.8.). Schaffen sollen das Günther Weidlinger und Martin Pröll über 3.000 m Hindernis und Zehnkämpfer Roland Schwarzl mit einem Top-Zwölf-Platz, was einer Finalplatzierung gleichkommt.

Schlechter als bei der Katastrophen-WM vor zwei Jahren in St. Denis kann es für das sechsköpfigen Miniteam aber ohnehin nicht laufen. Ein Rückblick: Stephanie Graf trat im 800-m-Finale wegen einer Schnittverletzung am Fuß nicht an, nachdem sie im Badezimmer in eine zerbrochene Glasflasche getreten war; Hürdensprinterin Elke Wölfling gab bereits für den Vorlauf wegen eines Muskelfaserrisses w.o. Karin Mayr-Krifka landete auf den Rängen 17 (100 m) und 20 (200 m), Susanne Pumper wurde über 5.000 m 27., Olivia Wöckinger im Weitsprung 16., Martin Pröll über 3.000 m Hindernis 22., Kollege Günther Weidlinger war im Vorlauf gestürzt und hatte aufgegeben.

Hürdensprinter Elmar Lichtenegger hatte elf Tage vor den Meisterschaften seine Teilnahme wegen einer Leistenzerrung abgesagt. Am Eröffnungstag sorgte dann eine positive Dopingprobe beim Kärntner infolge eines verunreinigten Nahrungsergänzungsmittels für die erste einer Reihe von negativen Schlagzeilen. (APA/red)

  • Österreichs Aufgebot:

    FRAUEN (2): Karin Mayr-Krifka (200 m), Andrea Mayr (3.000 m Hindernis)

    MÄNNER (4): Martin Pröll (3.000 m Hindernis), Günther Weidlinger (3.000 m Hindernis und 5.000 m), Elmar Lichtenegger (110 m Hürden), Roland Schwarzl (Zehnkampf)