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Applaus für US-Präsident Bush nach der Unterzeichnung des CAFTA-Vertages.

Foto: AP
Washington - US-Präsident George W. Bush hat das im Kongress umstrittene Freihandelsabkommen mit Mittelamerika unterzeichnet. Die Vereinbarung sei gut für Amerika, sagte Bush bei einer kleinen Zeremonie am Dienstag. Sie werde die Beziehungen der USA zu den Demokratien in Mittelamerika stärken.

Das Abkommen baut Handelsschranken zwischen den USA, Costa Rica, El Salvador, Guatemala, Honduras, Nicaragua und der Dominikanischen Republik ab.

Bush hatte sich mit Nachdruck für den Pakt eingesetzt, war dabei aber auf zum Teil erheblichen Widerstand im Kongress gestoßen. Die Abgeordneten standen unter dem Druck von Arbeitnehmervertretungen sowie der Textil- und der Zuckerwirtschaft des Landes, die sich gegen den Vertrag zur Wehr setzten. Ihrer Einschätzung nach sind durch die größere Öffnung des Marktes Arbeitsplätze in den USA gefährdet. (APA/Reuters)