Josef Hickersberger (Rapid-Trainer): "Heute war nicht der Tag und nicht die Mannschaft da, um hoch zu gewinnen. Man kann nicht mehrere verschiedene Ziele an einem Tag verfolgen. Gleichzeitig Spieler schonen und noch hoch gewinnen zu wollen, das geht nicht. So viele Spieler, wie notwendig gewesen wäre, hätte ich zur Pause gar nicht auswechseln können. Ich wollte eine Reaktion sehen und die Mannschaft hat sich danach auch mehr engagiert. Lawaree hat mit seinen beiden Toren wieder einmal seinen großen Wert für Rapid bewiesen. Gegen Lok Moskau sind wir auf keinen Fall Favorit, vielleicht stehen die Chancen pari. Dafür müssen wir aber besser spielen als in den letzten Partien." Matthias Dollinger (Rapid-Mittelfeldspieler): "Das Positive überwiegt, denn wir haben einen 0:2-Rückstand aufgeholt. Die Moral hat gestimmt, das hat man gesehen. Über die erste Hälfte müssen wir nachdenken, denn da hat überhaupt nichts zusammen gepasst. Jeder soll sich bei der eigenen Nase nehmen und soll die Kritik nicht auf Mitspieler abwälzen. Dann sind wir auf dem richtigen Weg. Das hat schon die zweite Hälfte gezeigt." (APA)