Wien - Nach dem Rückzug von der Börse im vergangenen Jahr baut die Klosterneuburger Heimwerkerkette bauMax ihren Konzern um und geht weiter auf Expansionskurs. Neben Österreich war bauMax bisher schon in Kroatien, Slowenien, Ungarn, Tschechien und der Slowakei vertreten, startet die Kette im August mit neuem Geschäftsführer Jörg Bierlein (34) nach einer zehnmonatigen Vorbereitungsphase nun auch in Rumänien. Weiter Expandieren will mit bauMax mit einem neuen Manager, Thomas Marx (38), auch in der Slowakei.

In Österreich hat bauMax unterdessen das Unternehmen neu aufgestellt. Wie aus einer Veröffentlichung im "Amtsblatt" der "Wiener Zeitung" am Donnerstag hervorgeht, hat das Unternehmen den operativen Betrieb aus der bauMax AG in die bauMax Österreich AG (vormals: Mega bauMax GmbH) abgespalten und die bisherige Baumax Handels GmbH wiederum formal in die bauMax AG integriert.

Die bauMax AG soll im Wesentlichen künftig nur noch als Holding über alle Beteiligungen agieren, erklärte bauMax-Sprecherin Monika Voglgruber auf Anfrage der APA.

Vereinfachte Firmenstruktur

Ziel sei es gewesen, die Firmenstruktur zu vereinfachen, um den Verwaltungsaufwand sowohl für bauMax, als auch für dessen Lieferanten zu verringen. Daher habe man nun auch in Österreich den operativen betrieb zusammengelegt. In den Expansionsländern sei bauMax bisher schon so aufgestellt gewesen, so die Sprecherin.

Die Verkaufsleitung für bauMax-Österreich wird im September Claus Mitterböck (39) übernehmen. Er soll die Marktführerschaft in Österreich weiter ausbauen und das bestehende Standortnetz optimieren, hieß es davor in einer Aussendung des Unternehmens.

Seit dem Auskauf der Kleinaktionäre gehört bauMax wieder überwiegend, konkret zu 88 Prozent, der Familie Essl. Die restlichen 12 Prozent stehen nach wie vor im Besitz der Handelskette Spar. (APA)