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Giacinto Facchetti, Inter-Legende und derzeit Präsident der Mailänder, überreicht Figo das blau-schwarze Shirt.

Foto: Reuters/LaMonaca
Appiano Gentile - Luis Figo ist am Samstag offiziell als Neuzugang von Inter Mailand präsentiert worden und konnte sich dabei einen Seitenhieb auf seinen ungeliebten Real-Madrid-Coach Vanderlei Luxemburgo nicht verkneifen. "In Madrid habe ich eine Person getroffen, die kein Vertrauen in mich hatte. Ich hätte Real und die fantastischen Fans in Madrid sehr gerne auf eine andere Art und Weise verlassen", meinte der 32-jährige Portugiese, der sich mit Luxemburgo zerstritten hatte.

Figo, der noch am vergangenen Mittwoch mit Real ins Trainingslager in der Steiermark gereist war, vermied es, den Namen Luxemburgo zu erwähnen, meinte jedoch unmissverständlich: "Ich war enttäuscht vom Verantwortlichen der Real-Mannschaft, aber meine Zeit bei diesem Klub war fantastisch."

Figo war auch mit Champions-League-Sieger Liverpool sowie Valencia in Verbindung gebracht worden, machte sich jedoch nun mit einer Liebeserklärung an Italien neue Freunde: "Ich glaube, dass ich geboren wurde, um in Italien zu spielen. Ich habe mich für Inter entschieden, weil es ein großes Team mit viel Tradition ist."

Die Ziele der neuen Nummer 7 kurz und bündig: "Ich möchte mit Inter alles gewinnen. Ich will den Fans sobald wie möglich den italienischen Meistertitel geben, auf den sie schon so lange warten." Inter wartet seit 1989 auf den "Scudetto". (APA/Reuters/AFP)