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Der Marokkaner el Motassadeq war 2003 in Hamburg wegen Beteiligung an den Anschlägen des 11. September zu 15 Jahren Haft verurteilt worden.

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Hamburg - Im Hamburger Terrorismusprozess gegen den Marokkaner Mounir El Motassadeq hat die Bundesanwaltschaft am Dienstag die Höchststrafe von 15 Jahren Haft für den Angeklagten gefordert. Bundesanwalt Walter Hemberger warf Motassadeq vor dem Hamburger Oberlandesgericht (OLG) im Zusammenhang mit den Anschlägen vom 11. September 2001 Beihilfe zum Mord in mehr als 3000 Fällen und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung vor. Der 31-jährige Marokkaner war bereits in einem ersten Prozess von dem Hamburger OLG zu 15 Jahren Haft verurteilt worden. Der Bundesgerichtshof hatte das Urteil aber aufgehoben und den Fall nach Hamburg zurückverwiesen. (APA)