Kari'na la Isla - Der venezolanische Präsident Hugo Chavez hat Indianern erstmals offiziell die Eigentumsrechte für das Land ihrer Vorfahren zuerkannt. "In der Zukunft wird niemand mehr kommen können und auf euch herumtrampeln", sagte Chavez bei der Übergabe der Besitzurkunden im Dorf Kari'na la Isla im Osten Venezuelas. Die Dokumente erkennen sechs Indio-Gemeinschaften mit rund 4.000 Angehörigen als kollektive Eigentümer einer Fläche von insgesamt 127.000 Hektar in den Staaten Anzoategui und Monagas an. Chavez erklärte, er hoffe, bis Ende des Jahres 15 weiteren der landesweit 28 Stämme ihren Grundbesitz bestätigen zu können. Den Stammesgemeinschaften gehören insgesamt rund 300.000 Venezolaner an. (APA/AP)