Bild nicht mehr verfügbar.

Grafik: Archiv
PC- und Konsolenspiele senken den TV-Konsum. Dieser bereits bekannte Trend hat sich laut einer aktuellen Umfrage der Ziff Davis Media Game Group im vergangenen Jahr weiter verstärkt. Demnach ergab eine Umfrage in 1.500 durch Zufallsauswahl bestimmten US-Haushalten, dass 24 Prozent der Gamer weniger fernsehen als im Vorjahr und weitere 18 Prozent ihren TV-Konsum im kommenden Jahr reduzieren wollen. 2005 haben Computerspieler allgemein rund 16 Stunden pro Woche ferngesehen, um elf Prozent weniger als im Vorjahr (rund 18 Stunden/Woche). Basis PC- und Konsolenspiele seien bereits Mainstream, wodurch die Gamer-Community eine breitere Basis habe, so John Davison von Ziff Davis Media. Gleichzeitig nimmt die Intensität bei der Kerngruppe der Gamer zu. In Zahlen bedeutet dies, dass 2005 rund 76 Mio. Menschen in den USA PC- und Konsolengames spielen, um 11,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Mehrheit, nämlich 62,6 Mio. Haushalte, spielt inzwischen auf einer Spielkonsole wie PS2, Xbox und Gamecube. Die Haushalte, in denen hauptsächlich am PC gespielt wird, sind mit 56,6 Mio. bereits an zweiter Stelle. Handheld Der Game-Trend des Jahres sind die mobilen Spielkonsolen wie Nintendo DS, PSP und Gameboy. 40 Prozent der Gamer geben an, in den kommenden zwölf Monaten "wahrscheinlich" eine mobile Konsole zu kaufen. Ein weiterer Trend sind Mobile Games. 86 Prozent der Gamer besitzen ein Mobiltelefon, 48 Prozent davon spielen auch auf dem Handy. Im Schnitt wird auf dem Handy 19 Minuten lang gespielt. Am beliebtesten sind am Mobiltelefon klassische Arcade-Games (57 Prozent), gefolgt von Karten- (44 Prozent) und Puzzle-Spielen (37 Prozent). (pte)