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Für Lopatka (Foto) ist Voves ein "Faulpelz mit Bonzengehabe"

Foto: APA/Robert Jaeger
Wien - Im steirischen Wahlkampf werden die Töne rauher. ÖVP-Generalsekretär Reinhold Lopatka hat in der "Presse" nach der für die Volkspartei ungünstigen Causa Herberstein dem SPÖ-Landeshauptmannstellvertreter Franz Voves vorgeworfen, ein "Faulpelz mit Bonzengehabe" zu sein. Außerdem schließt Lopatka aus, dass es einen Verlust des Landeshauptmannpostens in der Steiermark für die ÖVP gebe. Er zittere "überhaupt nicht" vor einem etwaigen Absturz bei den Landtagswahlen am 2. Oktober.

Das Wahlziel laute klar, Erster zu werden. Landeshauptfrau Waltraud Klasnic (V) werde wieder "mit jenem Vertrauen ausgestattet", aus dem ableitbar sei, dass sie weiter die Hauptverantwortung für die Steiermark tragen solle, zeigt sich Lopatka zuversichtlich. Es habe sich ja auch "deutlich gezeigt, dass der SPÖ-Spitzenkandidat bei Gott keine Alternative in der Steiermark darstellt".

SP-Darabos: "ÖVP greift immer tiefer in den Schmutzkübel"

"Die ÖVP greift im steirischen Wahlkampf immer tiefer in den Schmutzkübel", wies SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos die Attacken von ÖVP-Generalsekretär Lopatka gegen den steirischen SPÖ-Vorsitzenden und Landeshauptmannstellvertreter Franz Voves zurück. Persönliche Beschimpfungen und Verunglimpfungen des politischen Gegners stünden bei der ÖVP auf der Tagesordnung.

Der SPÖ-Bundesgeschäftsführer sieht in Lopatkas Äußerungen ein Ablenkungsmanöver von der Affäre Herberstein. Die steirische ÖVP sei offensichtlich "extrem nervös", die persönlichen Angriffe auf Franz Voves als "Ausdruck der Angst vor dem Machtverlust" zu werten. Und die persönlichen Beschimpfungen von Lopakta gegen Voves seien lediglich ein Ausdruck der Angst der ÖVP. (APA)