Wien - Österreichische Eltern waren 2004 wie in den Jahren davor in Sachen Namensgebung recht konservativ: Die "klassischen" Namen Lukas und Anna sind mit 3,8 bzw. 2,7 Prozent die Spitzenreiter der Namensskala, die von der Statistik Austria erstellt wurde.

Lukas hält seine Spitzenposition bereits seit 1996. Mit deutlichem Abstand folgte diesmal Florian (2,6 Prozent), der seit 1998 abwechselnd die Plätze 2 und 3 einnahm. Tobias (2,6 Prozent) und David (2,2 Prozent) landeten wieder wie in den beiden Jahren davor auf den Rängen drei und vier. Mit jeweils 2,1 Prozent folgten Fabian, Julian und Simon. Mit je zwei Prozent nur knapp dahinter: Alexander, Michael sowie Sebastian, der erstmals die Top Ten erreichte.

Anna stand bereits 2002 ganz oben am Stockerl - und das nach vier zweiten Plätzen in den Jahren 1999 bis 2001 und 2003. Im Vorjahr verdrängte sie die Spitzenreiterin des Jahres 2003, Sarah, auf Platz zwei (2,6 Prozent). Die Positionen Drei und Vier gingen mit je 2,5 Prozent an Leonie, der stärksten Gewinnerin der vergangenen Jahre, und Julia. Lena erreichte mit 2,3 Prozent Platz 5, gefolgt von Laura, Hannah und Katharina während Lisa erneut um zwei Plätze abrutschte und aktuell Rang 9 hält. Sophie schaffte es erstmals unter die zehn beliebtesten Namen. (APA)