Nabelschau fürs Szene-TV: Schwimmerin Fabienne Nadarajah

Foto: Rottenberg
Es war der Abend der Fernsehstarlets. Und da es hierzulande mittlerweile eine Menge davon gibt, herrschte Donnerstagabend in der zum „Love Boat“ umgetauften Urania fröhliches Gedränge von Menschen, die sich alle Mühe gaben, bei der Themenpartie (Csilla Szechenyi, Christoph Koch und Urania-Boss Wolfgang Reichl hatten – aus welchen Gründen auch immer – rot-weiß als Dresscode verordnet) ihren Marktwert durch liebes Posieren zu steigern. Dass das im Vorfeld neuer Sendungen System hat, bewies zuletzt lange vor dem Start von „Bauer sucht Frau“ nicht zuletzt Dominic Heinzl: Dass Heinzl ab Mai die plötzlich omnipräsente, aber da noch unbekannte Katrin Lampe – jetzt Moderatorin der Sendung – auf ATV+ eifrig featurete, ließ (niedrige) Spekulationen blühen. Bis die Kronen Zeitung (Medienpartner der Bauernkuppelei) vor Sendungsstart auf den Lampe-Zug aufsprang. Sicher Zufall. Das aktuell eifrig ins Bild gerückte – sendungslose – TV-Gesicht heißt Doris Golpashin. Am 10. September startet eine von RTL 2 und Krone produzierte Österreich-Fenster- Chartshow. Die Moderation? Angeblich noch nicht fix. Aber Frau Golpashin ist derzeit viel unterwegs.

Sag niemals nie

Anderswo – im „Strandbad Alte Donau“ – verliefen sich derweil die Gäste auf dem großen Gelände: Der Schwimmverband hatte zum „Fishcamp“-Clubbing gebeten, aber das schicke Volk Wiens hat traditionell Angst, die Donau zu überqueren. Und so versäumten sie nicht nur ein paar – natürlich nie getätigte – Kollegen-Bonmots über Markus Rogans Kür zum zweitnervendsten Prominenten Österreichs auf Ö3 (Platz eins war klar: Lugners), sondern auch das Wiederauftauchen von Claudia Hölzl: Hölzl hatte bis Jänner 2004 jenes Pro-7-Partyeck betreut, in dem jetzt Sabine Mord Society-TV macht. Und sich mit der Erklärung, zwei Jahre Partyfernsehen wären flach genug für ein Menschenleben, nach Indien abgesetzt. Jetzt ist Hölzl wieder da: Als Partytante für ein MTV-Österreich-Fenster.