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Gregory Olsen beim Training zur Erfüllung seines kostspieligen Traums.

Foto: Reuters/REMEZOV
Moskau - Der amerikanische Unternehmer Gregory Olsen trainiert in Moskau weiter für seinen geplanten Touristenflug zur Internationalen Raumstation ISS im Oktober. Im Ausbildungszentrum Sternenstädtchen übe Olsen an der Sojus-Kapsel, sagte ein Sprecher des Zentrums am Sonntag der Nachrichtenagentur Interfax.

Auf Olsens Platz in dem Oktober-Flug macht sich indes auch der deutsche Astronaut Thomas Reiter Hoffnungen. Der Astronaut der Europäischen Raumfahrtagentur ESA soll eigentlich mit dem US-Shuttle "Atlantis" zu einem Langzeitaufenthalt auf die ISS fliegen. Doch dessen genauer Starttermin ist ungewiss. Die russische Weltraumbehörde Roskosmos hat angeboten, Reiter eventuell auf die Sojus umzubuchen. Eine Entscheidung darüber wollen Roskosmos und ESA bei der Moskauer Luft- und Raumfahrtschau MAKS in der kommenden Woche fällen.

Shuttle "Discovery"

Auf der Raumstation ISS legte die Besatzung unterdessen eine Woche nach dem Abflug des Shuttle "Discovery" erstmals wieder einen Putztag ein. Der Russe Sergej Krikaljow und der Amerikaner John Phillipps hätten ihre samstägliche Putzrunde absolviert, sagte ein Sprecher der Flugleitzentrale bei Moskau der Nachrichtenagentur Itar-Tass.

Damit wurde die ISS zum ersten Mal seit drei Wochen wieder gründlich gereinigt. Wegen des Besuchs der "Discovery" mit sieben Raumfahrern war das Putzen an den vergangenen Wochenenden ausgefallen. Am vergangenen Samstag hatte die Raumfähre zwar schon abgedockt, doch die zurückgebliebene Besatzung griff nicht zum Besen. "Es bringt Unglück, wenn man gleich nach Abreise der Gästen putzt, dann kommen sie nämlich nicht wieder", sagte ein Mitarbeiter des Flugkontrollzentrums bei Moskau. (APA/dpa)