Wien - Höhere Durchschnittspreise bei Stahl sowie der erfolgte Ausbau der Hochofenkapazitäten dürften beim voestalpine-Konzern im ersten Geschäftsquartal 2005/06 zu einer deutlichen Ergebnisverbesserung im Vergleich zum Vorjahresquartal führen. Im Vorfeld der für Freitag angekündigten Quartalsergebnisse zeigten sich die Aktienexperten der heimischen Finanzinstitute zudem optimistisch über den weiteren Geschäftsverlauf des Unternehmens.

Nach Einschätzung der Analysten von BA-CA, Erste Bank und Raiffeisen Centrobank (RCB) wird für das Erstquartal 2005/06 im Mittel ein Umsatzanstieg von rund 21,5 Prozent auf 1.644,1 Millionen Euro (Vorjahr: 1.353,0 Mio. Euro) erwartet. Beim Betriebsergebnis (EBIT) prognostizieren die Experten ein Plus von knapp 105,0 Prozent auf 186,73 Mio. (Vorjahr: 91,1 Mio.) Euro.

Der Nettogewinn dürfte nach Berechnungen der BA-CA und der RCB um rund 154 Prozent auf 127,9 Mio. (Vorjahr: 50,4 Mio.) Euro emporschnellen. Der Durchschnitt der EBITD-Schätzungen beläuft sich auf 280,6 Mio. Euro und ist damit um 72,8 Prozent höher als im Vorjahresquartal (162,4 Millionen Euro) anzusiedeln. (APA)