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Bush: Soldaten treten "bösen Männern" entgegen

Foto: AP/Applewhite
Crawford - US-Präsident George W. Bush zufolge kämpfen die US-Soldaten im Irak, um ihre Heimat vor weiteren Anschlägen wie am 11. September 2001 zu schützen. Die Soldaten dort wüssten, wenn sie "diesen bösen Männern" nicht im Ausland entgegenträten, sie es in den Städten und auf den Straßen Amerikas tun müssten, sagte Bush am Samstag in seiner wöchentlichen Radioansprache.

"In diesem Krieg steht die Sicherheit jedes Amerikaners auf dem Spiel, und sie wissen, dass wir uns durchsetzen werden." Wie im Zweiten Weltkrieg würden die USA ehemaligen Gegnern helfen, freie und friedliche Gesellschaften zu erschaffen.

Nicht vorhandene Massenvernichtungswaffen

Bush hatte den Einmarsch in den Irak vor allem mit Massenvernichtungswaffen begründet, über die Präsident Saddam Hussein angeblich verfügte. Derartige Waffen sind jedoch nicht gefunden worden.

Die Zustimmung der US-Bürger zu dem Krieg nimmt unterdessen ab. Einer Umfrage der Fachzeitschrift "Foreign Affairs" zufolge sind 59 Prozent der Befragten der Meinung, dass die USA nicht ihre Ziel im Irak erreichen. Kritiker werfen der Regierung vor, dass der Irak keine Verbindungen zu den Angriffen der Islamisten-Organisation Al-Kaida 2001 auf New York und Washington hatte. Seit dem US-Einmarsch im März 2003 sind im Irak mehr als 1800 US-Soldaten getötet und mehrere Tausend weitere verwundet worden. (APA/Reuters)