Salzburg - Im Oberpinzgau wurde am Dienstagnachmittag mit umfangreichen Sicherungsmaßnahmen begonnen. Besonders betroffen waren vor allem die Gemeinden Mittersill, Brambach, Neukirchen und Hollersbach. "Von Mittersill Fluss aufwärts hat es massive Austritte der Salzach gegeben, allerdings war es hauptsächlich im Grünland", sagte der Pressesprecher der Bezirkshauptmannschaft Zell am See, Franz Michel.

In den Nachmittagstunden setzten sich 60 Soldaten der Jägerschule Saalfelden nach Mittersill in Marsch. Aufgabe der Soldaten ist die Unterstützung der Einsatzkräfte in Mittersill, Hollersbach und Bramberg bei Sicherungsmaßnahmen entlang der Salzach. Auf Grund der ergiebigen Regenfälle sind in diesem Gebiet die Gewässer stark angestiegen. Die Assistenzleistung, die von der BH Zell am See angefordert wurde, ist vorerst für zwei Tage geplant.

Die Feuerwehren sind im eigenen Ortsgebiet von Mittersill, Bramberg, Neukirchen, Hollersbach im Einsatz. Zur Unterstützung im Krisengebiet sind die Florianijünger aus Saalfelden, St. Martin bei Lofer, Lend, Taxenbach, Rauris, Dienten, Unken, Lofer und auch Matrei ( Osttirol ) im Einsatz. (APA)