Innsbruck - Ungewohnte Szenen haben sich auf Grund des Hochwassers am Dienstagnachmittag im Innsbrucker Stadtzentrum abgespielt: Zahlreiche Geschäfte sperrten vorzeitig zu. Am Inn-Ufer drängten sich unzählige Schaulustige.

Ein großer Teil der Geschäfte in der Altstadt nahe des Inn war schon Stunden vor dem eigentlichen Ladenschluss zu. Schaufenster und Eingangstüren wurden mit Holzbrettern und Sandsäcken abgesichert. Einige Gastlokale waren ebenfalls geschlossen. Auch weiter entfernt - im Bereich der Maria-Theresien-Straße - ging bei mehreren Geschäften frühzeitig der Rollladen runter. Viele Touristen standen vor verschlossenen Türen.

Auf den Fußwegen entlang des Inn reihte sich ein Schaulustiger an den anderen. Vielen von ihnen war das Entsetzen ins Gesicht geschrieben. Der Fluss wurde zu einem reißenden Strom. Im schlammigen Wasser schwamm jede Menge Treibholz.

Der Pegelstand ging indes leicht zurück und lag zuletzt bei 6,30 Meter. Feuerwehren und Polizei sowie zahlreiche freiwillige Helfer waren nach wie vor im Dauereinsatz. (APA)