Alpbach - Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat (V) hat in Alpbach klargestellt, dass es in der Diskussion um Privatisierungen im Gesundheitswesen nicht darum gehe, Spitäler zu privatisieren. Debattiert würde hingegen, dass die Spitäler der Allgemeinen Unfallversicherung (AUVA) in ein Public-Private-Partnership-Modell eingebracht werden, sagte die Ministerin im Mittwoch beim Europäischen Forum Alpbach. Debattiert würde außerdem, Teile von Spitälern auszugliedern - Ambulanzen etwa. "Es wird keine groß angelegte Privatisierung von Spitälern geben", sagte Rauch-Kallat. Notwendig sei allerdings mehr Wettbewerb, vor allem beim "Service am Patienten". Reformen seien auch bei den Personalkosten notwendig. So seien die Kollektivverträge und damit die Bezahlung verschiedener Krankenhausträger sehr unterschiedlich, erklärte sie. Auch im Einkauf von Medikamenten wären Kostenreduktionen möglich. (APA)