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Das Flüchtlingslager Palenga Gulu in Nord-Uganda.

Foto: AP/Michael Makutu
Gulu - Die katholische Kirche in Uganda ist über eine steigende Selbstmordrate in den Flüchtlingslagern im Norden des Landes besorgt. "Im vergangenen Monat haben sich in einem Lager allein 15 Menschen das Leben genommen, in manchen Lagern bringt sich fast täglich jemand um", sagte Erzbischof John Baptist Odama am Donnerstag in Gulu. "Es ist ein Zeichen der wachsenden Verzweiflung", fügte er hinzu. In Folge des fast zwei Jahrzehnte dauernden Bürgerkriegs im Norden Ugandas leben 90 Prozent der Bevölkerung mittlerweile in Lagern. Aus Angst vor den Angriffen der Rebellenarmee LRA (Widerstandsarmee des Herrn) können die Menschen ihre Felder nicht bestellen und sind weitgehend von der UN-Lebensmittelhilfe abhängig. (APA/dpa)