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Stockholm - Der motorsportvernarrte schwedische König Carl Gustaf XVI. ist am Donnerstag an einem Kreisverkehr mit einem anderen Auto zusammengekracht. Der König sei in Norrkoeping mit seinem silberfarbenen BMW M3 auf einen vor ihm fahrenden Wagen aufgefahren, sagte eine Palastsprecherin. Das vorausfahrende Fahrzeug habe plötzlich gebremst, um einem Radfahrer auszuweichen. Verletzt wurde niemand. Der Stoßdämpfer des königlichen Autos wurde verbeult. Der für seine Vorliebe für schnelle Autos bekannte Monarch war mit einem Mitarbeiter auf dem Weg von der königlichen Sommerresidenz Solliden auf der Ostseeinsel Öland nach Stockholm, wo er am Abend an einer Preisverleihung teilnehmen sollte. Er ließ den Unfallwagen vor Ort zurück und setzte seine Fahrt mit einem Wagen seiner Leibwächter fort. Nach schwedischem Verkehrsrecht trage der König die Schuld an dem Unfall, da er nicht genügend Abstand zu seinem Vordermann gehalten habe, sagte ein Sprecher des schwedischen Versicherers Folksam. (APA/AFP)