"Die U2 wird verlängert." Diese Information kann man derzeit Plakaten in den Wiener U-Bahn-Stationen entnehmen. Wer schon immer wissen wollte, warum die Linie deshalb zeitweise eingestellt wird und wie die Ausbauarbeiten im Untergrund vor sich gehen, sollte an einer U-Bahn-Führung der Wiener Linien teilnehmen.

Foto: derStandard.at/Troxler

Über 60 Personen jeden Alters - überwiegend WienerInnen - wollen an der Führung teilnehmen. Im Konferenzraum des Baubüros der Wiener Linien beginnt der erste Teil - mit Erläuterungen zur U2-Verlängerung.

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"Ich bin überrascht, dass so großes Interesse daran besteht, eine Baustelle zu besuchen", sagt Walter Zemen, Ombudsmann vom Bauabschnitt U2/3 Praterstern. Dann erklärt er anhand der aufgehängten Pläne, wie die einzelnen Bauphasen vorangehen sollen.

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Die neue U2-Station Praterstern liegt östlich des Bahnhofs Wien Nord, etwa 17 Meter unter der Erde.

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Derzeit befindet sich die Station aber noch im Rohbau. Im Mai 2008 soll die verlängerte U2 ihren Betrieb aufnehmen.

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Wo später Menschen zur U-Bahn eilen oder Touristen aussteigen werden, um den Prater zu besuchen, wird derzeit noch fleißig gearbeitet. Im zweiten Teil der Führung kann man sich vor Ort ein eigenes Bild davon machen.

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Die richtige Schutzbekleidung darf nicht fehlen: Alle Besucher bekommen einen leuchtend roten Helm.

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Über ein enges Baugerüst geht’s hinab, 17 Meter in die Tiefe.

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24 Stunden lang, an jedem Tag der Woche wird in zwei Schichten gearbeitet. Erst nach zwölf Stunden im Tunnel kommt ein U-Bahn-Bauarbeiter wieder hinauf ans Tageslicht.

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Meter für Meter bohren die Maschinen einen Tunnel durch die Erdschichten aus Lehm, Sand, und Schotter. Anschließend werden die Tunnelwände mit einer 20 bis 30 cm dicken Betonschicht stabilisiert.

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Mit Hilfe eines Lasers, der Punkte an die Wand wirft, wissen die Arbeiter, in welche Richtung sie weiterbohren müssen.

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Durch Rohre werden die Erdmasse hinaus- und der Beton in den Tunnel hinein befördert.

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Der Lärm im Tunnel ist aufgrund der Maschinen gewaltig. Doch Walter Zemen versucht, alle Fragen der interessierten Teilnehmer ausführlich zu beantworten.

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Nach gut zwei Stunden – es ist schon dunkel geworden – klettern die Führungsteilnehmer wieder die Stiegen hinauf, beeindruckt von den riesigen Dimensionen der Baustelle im Untergrund.

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Führungen gibt es noch bis Jahresende, jeden Donnerstag um 18 Uhr. Treffpunkt: Wiener-Linien-Baubüro, Wien 2, Praterstraße 62-64, Stg. 1, 6. Stock. Anmeldung: Baukanzlei U2/3, Tel. (01) 79 09/79 103, Mo-Fr, 8-15 Uhr, per E-mail: Baukanzlei-U2-3@wienerlinien.at. Festes Schuhwerk nicht vergessen!

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