Utopia

Funktionsdarstellung, 2005

Über einen Bewegungsmelder wird eine Seifenblasenmaschine aktiviert, die beispielsweise an einer Außenwand eines Ausstellungsgebäudes angebracht sein kann. Durch das Betrachten bzw. Erleben dieser von mir vorbereiteten Situation, entstehen Bilder und Gedankenmuster in der Phantasie der Besucher. Nachts beginnen die Seifenblasen durch UV-Beleuchtung golden zu leuchten, und heben die hervorgerufene Phantasie- und Traumlandschaft der Betrachter auf symbolische Weise in einen künstlerischen Kontext.

O.T.

Acryl auf Leinwand, 2003, 150x150 cm

In Betracht der heutigen Möglichkeiten soll mit dieser Selbstdarstellung die Frage in den Raum geworfen werden, in wiefern unsere Körper modularen Konzepten unterliegen.

Primavera

Acryl auf Leinwand, 2005, 150x150 cm

Anima

Interaktives Movie, 2003

Anima– vom Wort „Animation“ hergeleitet und gleichzeitig das „geistig weibliche“ im Menschen beschreibend. Die psychoanalytische Theorie spricht von einer Synthese von Anima und Animus in jedem Menschen, wobei das „geistig männliche“ bei Frauen und das „geistig weibliche“ bei Männern zurückgedrängt ist. Demnach kann Anima also auch für Männer eine interessante Auseinandersetzung sein.

Anima

PVC Skulptur, h = ca. 8 cm

Langes Fädchen ...

Gezeichnet für das Comicheft „XX #3 – Lady Blackness“, erschienen bei Jochen enterprises in Berlin 2000

Experimentelle Arbeit mit Comix als künstlerisches Medium: Nicht die gezeichneten Bilder sind es denen Bedeutung zukommt, sondern vielmehr die Auslassungen. Jene Bilder die sich in der Phantasie des Betrachters zu einem Gedankenstrang verwandeln. Das erklärt auch den verschwommenen Zeichenstil: klare Bilder entstehen erst im Kopf des Betrachters, die von mir gezeichneten Bilder sind eigentlich nur deren Schatten. In „Venus Vulgivaga“, einem Comic-Art-Buch 1999, wurden weibliche Rollenklischees von mir aufgegriffen und ins Positive verwandelt. Es entstehen Traumlandschaften in denen dargestellte Figuren und Gegenstände symbolische Stellung einnehmen.

Passage

17-teilige Photoserie auf Barythpapier, 1996, 17,8 x 24 cm

Die seltsame und geheimnisvolle Stimmung dieses Ortes bewegte mich zu dieser Photoarbeit. Ein Passant erzählte mir, daß es sich um jene Skulpturen handelt, die im Mittelalter anlässlich des Bilderstreits aus dem Strasburger Münster entfernt wurden. Ein kunstgeschichtlich bedeutendes Ereignis bei dem qualitativ wertvolle Kunstwerke aus allen Kirchen entfernt und vernichtet wurden. Man war damals der Meinung, die Menschen würden die Skulpturen und nicht die Gottheit selbst anbeten (Götzenanbetung). Unter dicken Schleiern von Staub und Spinnweben findet man die vergessenen Skulpturen in dieser Passage hinter Gittern eingesperrt.
Links:
monikafauler.net
galerieimgruenen.net