Wien - Einmal im Netz eingeloggt, scheiden sich bei Usern die Geister: Die Gewohnheiten von 50.000 Internet-Nutzern nahm eine Studie in den USA unter die Lupe. "Surfer" sind dabei beileibe nicht die einzige Spezies: Auch "Sportler", "Routiniers" und "Schnäppchenjäger" sind im "Internetz" zu Hause. "Drin sein" ist zwar "in" - aber mit der Einrichtung ihres Online-Zugangs sinkt bei vielen Usern schon wieder die Übertragungsrate: Nach dem ersten Log-in benutzt nur noch die Hälfte ihren Zugang mindestens ein Mal im Monat, ergab die von McKinsey und Media Metrix veröffentlichte Studie. "Vereinfacher" Demnach dominieren vor allem sechs Typen von Nutzern das Netz: Die "Vereinfacher" loggen sich ein, um ihr Leben leichter zu gestalten - etwa zum Büchereinkauf oder in finanziellen Angelegenheiten. Auf diese Gruppe entfällt rund die Hälfte aller Online-Transaktionen. "Surfer" Für heiße Drähte sorgen die "Surfer": Mit nur acht Prozent die kleinste Gruppe der Internet-User, entfallen auf sie 32 Prozent der gesamten online verbrachten Stunden. Auf ihrer Reise durchs Netz greifen sie auf mehr als vier Mal so viele Seiten zu als ein Durchschnittsnutzer. "Kontakter" "Kontakter" sind laut Studie die Novizen im Internet. Dazu gehören vor allem Menschen, die sich erst ein Bild vom schier endlosen Angebot machen. Bei ihnen liegt etwa die Zahl der per Bildschirm getätigten Einkäufe deutlich unter dem Durchschnitt (61 Prozent). "Händler" dagegen widmen sich mit Vorliebe dem Aufspüren von Deals. Bestimmte Inhalte im Netz sind vor allem "Routiniers" und "Sportlern" wichtig. Erstere verbringen mehr als 80 Prozent ihrer Zeit auf ihren persönlichen Top-Ten-Sites, meist Links rund um Nachrichten oder Finanzen. Die "Sportler" - sie stellen mit etwa vier Prozent die kleinste Gruppe - erfreuen sich hingegen zumeist an Sites wie espn.com und bevorzugen manchmal auch Unterhaltsames wie die Spiel- und Chat-Seite boxerjam.com. (APA)