Nach sechs Siegen in Folge verlor der SK Sturm im Titelrennen viel an Boden. Der Meister musste sich beim erstarkten Tabellen-Vorletzten aus Bregenz mit 0:1 (0:0) geschlagen geben und fiel vier Punkte hinter Spitzenreiter Rapid zurück. Pedersen fixierte vor 5.800 Zuschauern im Casino-Stadion in der Schlussminute die Sensation und beendete damit auch die Grazer Serie von 13 Bundesliga-Spielen ohne Niederlage. Bregenz liegt nun sieben Zähler vor Schlusslicht Lustenau, am kommenden Wochenende könnte im direkten Duell schon eine Entscheidung in der Abstiegsfrage fallen. Bregenz forderte den Meister voll Bregenz forderte den Meister eine Hälfte voll, auch spielerisch. Mit dem neuen Selbstvertrauen nach den fünf Treffern bei der Wiener Austria spielten die Vorarlberger zunächst auch gegen den Titelkandidaten auf Sieg. Die Fans dankten es in der Halbzeit mit Standing-Ovations, auch wenn sie keine Tore gesehen hatten. Regtop vergab nach Doppelpass mit Pedersen knapp (27.), Rapp schoss unmittelbar vor dem Pausenpfiff über das leere Tor. Fallrückzieher von Kocijan Sturm tauchte nicht oft vor Bregenz-Torhüter Kurusovic auf, wenn, dann aber spektakulär und gefährlich. Nach einer herrlichen Aktion brachte Reinmayr Kocijan ins Spiel, der stoppte den Ball mit der Brust, seinen Fallrückzieher drehte Kurusovic mit Hilfe der Latte in den Corner (28.). Nur wenig später war Vastic nach einem langen Reinmayr-Pass auf und davon, doch Kurusovic blieb im Duell mit dem Torjäger Sieger. Doppelwechsel zur Pause In der Pause reagiert Osim, brachte für Reinmayr und Fleurquin Martens und Minavand. Sturm wurde stärker, ging aggressiver zu Werke und setzte sich auch in den Zweikämpfen zunehmend durch. Die gefährlichen Situationen vor dem Bregenz-Tor häuften sich, doch Kurusovic war an diesem Tag in blendender Form. Er entschärfte eine Schopp-Direktabnahme nach Vastic-Freistoß (67.) ebenso wie einen Schopp-Schuss aus kurzer Distanz (77.), den er mit einem Reflex vor der Linie parierte. Treffer in der Schlußminute Und in der Schlussminute verspielten die Grazer auch noch den einen Punkt. Pedersen startete aus der eigenen Hälfte den einzigen Konter in der zweiten Hälfte. Drei Sturm-Spieler liefen mit ohne zu attackierten und so nahm sich Pedersen ein Herz, zog von knapp außerhalb des Strafraums ab und fixierte mit dem Treffer genau ins Eck den Sieg. SW Bregenz - SK Sturm Graz 1:0 (0:0) . Casino-Stadion, 5.800, Schüttengruber. Tor: 1:0 (90.) Pedersen Bregenz: Kurusovic - R. Kornexl - Golemac, Mutapcic - H. Kornexl, Rapp, H. Kogler, Pedersen, L. Unger (67. Hickersberger)- Tomic (62. B. Friesenbichler), Regtop (84. Geiger) Sturm: Schicklgruber - Foda - Neukirchner, Milanic (76. Szabics) - Schopp, Schupp, Reinmayr (46. Martens), Fleurquin (46. Minavand), Prilasnig - Vastic, Kocijan Gelbe Karten: H. Kogler bzw. Vastic