Wien - Die Nachfolge für den Vorstandsvorsitzenden der Mobilfunktochter der Telekom Austria (TA), Mobilkom Austria , soll bald - wenn auch nicht gänzlich komplikationslos - geklärt sein. Ein Beschluss könnte noch diese Woche fallen. Es würden noch die juristischen Möglichkeiten geprüft, einen Nachfolger ohne Ausschreibung zu bestimmen. Der ehemalige Mobilkom-General Heinz Sundt wurde ja am 11. April zum neuen Telekom Austria-Vorstandsvorsitzenden bestellt. Die Zeit, den Mobilkom-Chef-Posten nachzubesetzen, drängt. Im derart kompetitiven Umfeld Mobilfunkmarkt könne man mit dem Argument "Gefahr in Verzug" die Ausschreibung per Umlaufbescheid an alle TA-Vorstandsmitglieder umgehen, heißt es dazu aus der Mobilkom Austria. Als aussichtsreichster Kandidat wird nach wie vor der Chef der kroatischen Mobilfunk-Tochter VIPnet, Boris Nemsic, gehandelt. Gleichzeitig wurde bestätigt, dass Mobilkom-Unternehmenssprecher Martin Bredl Sundt weiterhin - in der TA - ab 1. Mai zur Seite stehen wird. Gemeinsam mit dem derzeitigen TA-Sprecher Michael Weber werde Bredl die Privatisierung und den Börsegang nach aussen hin kommunizieren. (APA)