Peterborough/New Hampshire - Traditionelle Brick-and-Mortar-Unternehmen holen die reinen Internet-Unternehmen im Kampf um den wachsenden E-Commerce-Markt ein. Dies geht aus einer aktuellen Studie des E-Commerce Marktforschungsunternehmens ActivMedia Research hervor. Die "Top Consumer E-Commerce Websites"-Studie nennt viele so genannte "Not.coms" wie etwa die Computerfirma Dell unter den ersten 100 E-Commerce-Sites. Not.coms sind Unternehmen, die nicht nur im Internet vertreten sind. Im E-Commerce-Markt träfen sich die Not.coms mit den Dot.coms irgendwo in der Mitte, so der stellvertretende ActivMedia-Forschungsleiter Harry Wohlhandler. Die Dot.coms bauten das Back-Office und Vertriebsnetze immer mehr aus, um Bestellungen nachzukommen. Die Not.coms dagegen würden funktionstüchtige E-Commerce-Sites aufbauen. Zukünftig würden sich Dot.coms durch Gewinne und nicht mehr durch Venture Capital finanzieren müssen. Aus diesem Grund sei Erfolg nach wie vor durch traditionelle Geschäftsmodelle erzielbar, die auf guter Kundenbetreuung, Verkaufsstrategien, Vertriebsnetzen, Warenwirtschaftssystemen und Problemlösung basierten. Insgesamt würden nur 1,7 Prozent des Einzelhandelumsatzes durch Online-Geschäft erzielt, und dies hauptsächlich im Verkauf von Büchern, Computern und Reisen. Es sei daher ein Fehler anzunehmen, dass Erfolg von heute im E-Commerce-Markt den Erfolg von morgen vorwegnehme.(pte)