Bild nicht mehr verfügbar.

Foto: REUTERS/Stephen Hird/Files
Microsoft s künftiges Computer-Betriebssystem Vista wird nach Angaben von Firmengründer Bill Gates erstmals Spracherkennung bieten. "Wir sind erst am Anfang der Möglichkeiten von Software", sagte Gates der am Donnerstag erscheinenden französischen Wirtschaftszeitschrift "Challenges".

Grenzen

Vista als Nachfolgerin von Betriebssystemen wie MS-DOS und Windows soll Ende 2006 auf den Markt kommen. Gates räumte indes Grenzen der Stimmerkennung ein: "Die meisten Leute werden sie noch nicht nutzen." Seine Entwickler hätten zwar die Fehlermarge deutlich reduziert. Derzeit bleibe die Tastatur aber das effizienteste Mittel zur Eingabe von Informationen in einen Rechner.

In fünf Jahren

US-Softwaregigant Microsoft versucht wie seine Konkurrenten seit Jahren, Computernutzung einfacher zu gestalten. Dazu soll vor allem Spracherkennung dienen - Programme, mit deren Hilfe eine gesprochene Botschaft in einen schriftlich festgehaltenen Text oder Anweisungen für den Rechner umgesetzt werden kann. Gates schätzte nun gegenüber "Challenges", in fünf Jahren werde es soweit sein, dass Tastatur, Stimme und Eingabe am Bildschirm kombiniert würden, um einen Computer zu nutzen. Dann werde auch die Möglichkeit zur Parallel-Übersetzung in andere Sprachen zur Verfügung stehen. (APA/AFP)