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Im russischen Fernsehen wurde der "Demonstrator" gezeigt.

Foto: AP/NTV, Russian Independent Television
Moskau (APA/AP) - Russische und europäische Experten haben am Samstag weiter nach der Mini-Raumfähre gesucht, die tags zuvor im Osten der Halbinsel Kamtschatka gelandet sein soll. Das Raumfahrzeug mit dem Namen "Demonstrator" war mit einer umgebauten Interkontinentalrakete vom Atom-U-Boot "Borissoglebsk" in der Barentssee gestartet worden.

Den russischen Berichten zufolge soll es dann auch erfolgreich wieder zur Erde zurückgeflogen sein. Es konnte aber bisher nicht gefunden und geborgen werden.

Das Mini-Shuttle soll den Planungen zufolge zusammengefaltet mit einer russischen Transportrakete zur Internationalen Raumstation (ISS) gebracht und benutzt werden, um Fracht zur Erde zurückzubringen. Der "Demonstrator" wurde in Russland im Auftrag der Europäischen Raumfahrtbehörde (ESA) und der Firma EADS gebaut.

Von der "Borissoglebsk" wurde am Samstag auch zu militärischen Testzwecken eine Interkontinentalrakete abgefeuert. Sie habe das Ziel in Kamtschatka getroffen, teilte das Verteidigungsministerium mit. (APA)