Ein im Internet surfender Mann hat einer lebensmüden Münchnerin wahrscheinlich das Leben gerettet. Wie die Feuerwehr am Sonntag berichtete, war der Mann beim nächtlichen Surfen im Netz auf eine Internetseite für depressive und suizidgefährdete Menschen gestoßen. Dabei war unter anderem eine junge Frau, die einen Selbstmord mit Koffein androhte. Nach dem Austausch persönlicher Daten verständigte der Mann den Giftnotruf des Klinikums Rechts der Isar. Die Frau konnte der Notarztbesatzung der Feuerwehr zwar noch die Wohnungstür öffnen, befand sich aber schon in einem kritischen Zustand. Inzwischen ist sie "Net sei Dank" außer Lebensgefahr, teilte die Feuerwehr weiter mit. (APA/dpa)