Singapur - Der US-Ölpreis ist am Mittwoch unter die Marke von 63 Dollar gesunken, nachdem der Tropensturm "Wilma" nicht mehr die Förderanlagen und Raffinerien im Süden der USA bedroht. Ein Barrel leichtes US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) kostete im asiatischen Handel 62,78 Dollar (52,59 Euro) und damit um 42 Cent weniger als bei Handelsschluss am Vorabend in New York. "Da 'Wilma' offenbar doch nicht die US-Raffinerien bedroht, nehmen Anleger Gewinne mit", sagte Analyst Victor Shum vom Energieberater Purvin and Gertz. Im Sommer hatten die Hurrikane "Katrina" und "Rita" einen Großteil der Ölanlagen im Golf von Mexiko und im Süden der USA lahm gelegt. Dies hatte den Ölpreis zeitweise über die Marke von 70 Dollar getrieben.(APA/dpa)