Klagenfurt - Große Aufregung gibt es in Klagenfurt im Hinblick auf der künftige Hochleistungsstrecke der ÖBB. Während man bisher davon ausgegangen war, dass die bestehende Trasse mitten durch die Stadt entweder untertunnelt oder eingehaust wird, soll jetzt alles beim Alten bleiben. Nicht nur Bürgerinitiativen, sondern auch die Politik steigen deswegen auf die Barrikaden.

Die künftige Trassenführung von Klagenfurt bis Velden wurde am Dienstagabend in Klagenfurt präsentiert. Während ab Beginn des Wörthersees bis Velden eine drei Mal unterbrochene Tunnelvariante vorgesehen ist, sollen die Züge innerhalb des Stadtgebietes weiterhin oberirdisch geführt werden, lediglich Lärmschutzwände sind geplant. Die ÖBB sprechen von einer Kosten-Nutzen-Rechnung: Eine Tunnelvariante würde 700 Millionen Euro verschlingen, die vorgeschlagene Trasse aber nur 100 Millionen. (APA)