Salzburg - Salzburg bekenne sich zur Förderung seiner Talente sowie Begabungen und die bildungspolitischen Bemühungen des Landes gingen seit Jahren auch in diese Richtung. Das im September des vergangenen Jahres eröffnete Österreichische Zentrum für Begabtenförderung und Begabtenforschung komme gut an, wie die große Nachfrage von Eltern und PädagogInnen zeige. Mit dem Projekt "Schüler/innen an die Universität!" werde nun ein weiterer Schritt in diese Richtung gesetzt, betonte Landeshauptmann Franz Schausberger (V) am Mittwoch bei einem Pressegespräch in Salzburg. Das Projekt "Schüler/innen an die Uni!" sei das Ergebnis der fruchtbaren Kooperation zwischen dem Land, der Universität Salzburg und dem Landesschulrat für Salzburg, wurde bei dem Informationsgespräch mit dem Rektor der Salzburger Universität, Adolf Haslinger, und dem Amtsführenden Präsidenten des Landesschulrates für Salzburg, Gerhard Schäffer, betont. In dieser Form handle es sich um ein österreichisches Pilotprojekt, bei dem sehr gute SchülerInnen in ihrer Freizeit Lehrveranstaltungen an der Universität Salzburg besuchen, um ihr Wissen in einem bestimmten Bereich zu vertiefen; auch Kolloquien können abgelegt werden. Das Projekt "Schüler/innen an die Uni!" richtet sich an jene, die höhere Schulen besuchen. Gesetzliche Voraussetzung für den Zugang zur Universität (als außerordentliche HörerIn) ist die Vollendung des 15. Lebensjahres. Die Eignung wird durch das Zentrum für Begabtenförderung und Begabungsforschung festgestellt. Eine wichtige Entscheidung liegt ferner bei den Eltern, die beurteilen müssen, ob der/die Jugendliche den zusätzlichen Belastungen gewachsen ist und diese auch auf sich nehmen will. (APA)