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Gerhard Trampusch will kein Reh sein.

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St. Pölten - Gerhard Trampusch, der bei der Österreich-Rundfahrt mit seinem Sieg am Kitzbüheler Horn für Furore gesorgt hatte, ist am Samstag im Wienerwald angefahren und dabei verletzt worden, berichtete der Kurier in seiner Montags-Ausgabe. Nähere Angaben zu dem Unfall waren von der zuständigen Polizeiinspektion nicht zu erfahren.

Der Tiroler soll in Kaltenleutgeben (Bezirk Mödling) beim Moutainbiken von einem verärgerten Förster mit dessen Pkw touchiert worden sein. Der 27-jährige Olympia-Starter war mit einem Freund auf einem Forstweg unterwegs, als der Wildhüter die beiden erblickte. "Ich hab geglaubt, er will uns überholen, plötzlich hat es gekracht. Der ist mir mit 30 km/h ins Hinterrad gefahren", so Trampusch gegenüber dem Kurier.

Der Wahl-Perchtoldsdorfer kam mit Prellungen, Abschürfungen und einem blutigen Knie davon. Der Rad-Profi vom deutschen Akud-Team erstatte noch vor Ort Anzeige gegen den Mann. "Ich hab nicht gewusst, dass seit 1. November das Mountainbiken im Wienerwald verboten ist. Aber so was geht doch nicht, ich hätte tot sein können. Ich bin zwar klein, aber mit einem Reh hat mich der Herr ja wohl nicht verwechseln können." (APA)